Ready, set, go – Vereinsmeisterschaft des Butzbacher Jump Rope Teams

BUTZBACH. Am vergangenen Sonntag, dem 3. Oktober, hielten die Seilspringer des TSV Butzbach in der Turnhalle der Weidigschule ihre erste Vereinsmeisterschaft ab. Nachdem der Wettkampf auf Grund des Pandemiegeschehens mehrmals verschoben werden musste, konnte die langersehnte Veranstaltung nun unter Hygieneauflagen stattfinden. Sogar der Zutritt von einigen Verwandten und Freunden als Zuschauer war wieder möglich. Da ein Großteil des Trainings sowie auch Wettkämpfe im letzten Jahr digital stattfinden musste, war die Spannung bei den rund 20 Springerinnen groß.

Eröffnet wurde der Tag mit den Speed-Disziplinen. Bei diesen gilt es, möglichst viele Sprünge in kurzer Zeit zu springen. Neben dem klassischen Speed-Sprung, bei dem die Bodenkontakte eines Fußes beim auf der Stelle Joggen gezählt werden, gehören dazu auch der Kreuzdurchschlag für jüngere und der Doppeldurchschlag für ältere Teilnehmer.

Im Anschluss daran sprangen die beiden jüngsten Teilnehmerinnen im Alter von 9 und 10 Jahren die „Compulsory“, eine Pflichtkür für Einsteigerwettkämpfe. Beide absolvierten diese mit Bravur.

Danach zeigten die älteren Springerinnen von ihnen auf Musik erarbeitete Freestyles. Bei diesen frei gestalteten Sprungabfolgen wird nicht nur Schwierigkeit und Ausführung, sondern auch die Kreativität bewertet. Hierbei stellten alle Teilnehmer unter Beweis, dass sie trotz der schwierigen Trainingsumstände im vergangenen Jahr große Fortschritte gemacht haben.

Für viel Spaß sorgten zum Abschluss die „Butzbacher Erweiterungsdisziplinen“. Diese umfassten Sprünge, die nicht Teil der Wettkampfordnung sind und daher nicht mit in die Punktewertung einbezogen wurden. Stattdessen konnten die Springerinnen etwa unter Beweis stellen, wie viele Handstände sie hintereinander springen können oder wie viele „Brezeln“ (Kreuzdurschläge zwischen den Beinen) sie in 30 Sekunden schaffen.

Großer Dank für die Organisation ging an die Wettkampfleitung Eileen Baschek sowie Lioba Schmukat, die auch die Moderation des Tages übernahm. Unterstützt wurden sie von vielen weiteren Helfern aus dem Team, die unter anderem als Kampfrichter fungierten. Dank ging außerdem an die TSV Turnabteilung, die die Umsetzung des Projektes ermöglichte.

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